Verein

Vorstand

Claus Dieter Schöneich

1. Vorsitzender

Robert Gebhardt

Schatzmeister

Gunter Schledorn

2. Vorsitzender

Silke Gebhardt

Schriftführerin

Mitglied werden

Mitgliedsbeitrag des Fördervereins der Staufer Burg e.V.

 

Regelbeitrag – 15,00 Euro jährlich

Familienbeitrag – 25,00 Euro jährlich

Die Beitrittserklärung kann hier heruntergeladen werden.

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Satzung

§ 1    Name, Sitz und Geschäftsjahr

  • Der Verein trägt den Namen: Verein zur Förderung der Staufer Burg e.V. im folgendem „Verein” genannt.
  • Der Verein hat seinen Sitz in 67304 Eisenberg / Stauf und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Kaiserslautern eingetragen.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Zweckbestimmung

  • Zweck des Vereins ist die Unterstützung von Maßnahmen / geeigneten Aktivitäten auf dem Gebiet der Instandsetzung, Erhaltung und des Ausbaues der Burgruine Stauf.
  • Der Vereinszweck wird insbesondere durch nachfolgende Maßnahmen und Aufgabenstellungen verwirklicht:
    • Aufklärung und Informationsvermittlung der Mitglieder und Öffentlichkeit über Maßnahmen und Projekte,
    • Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Körperschaften, Verbänden, Organisationen sowie öffentlich-rechtlichen Trägern auf dem Gebiet des Denkmalschutzes,
    • Bereitstellung von Sachmitteln und Zuwendungen für steuerbegünstigte Zwecke gemäß des Vereinszweckes unter Pkt. 3,
    • durch den Einsatz von Beiträgen, Spenden, Zuschüssen und sonstigen Zuwendungen.
  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Er wird als Förderverein nach § 58 Nr. 1 AO tätig, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke von Körperschaften/des in § 2 Ziffer 1 genannten steuerbegünstigten Zwecks des Vereins.
  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  • Die Ausübung von Ehrenämtern nach den Satzungsvorgaben erfolgt ehrenamtlich.

§ 3    Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person, Personenvereinigung werden, die bereit ist, Ziele und Satzungszwecke des Vereins nachhaltig zu fördern.

Innerhalb der Mitgliedschaft können sich aktive Mitglieder den im Verein direkt mitarbeitenden Mitgliedern anschließen. Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen.

Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.

§ 4    Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.

Die Mitglieder sind verpflichtet den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 5    Beginn / Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen, ein Aufnahmeanspruch ist ausgeschlossen.

Ummeldungen in der Mitgliedschaft (von aktiver Mitgliedschaft auf Fördermitgliedschaft) müssen mit einer Frist von drei Monaten dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden, ohne dass dies die Beitragspflicht für das laufende Vereinsjahr berührt.

Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Der Ausschluss eines Mitglieds kann mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschuss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6    Mitgliedsbeiträge

Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge, Förderbeiträge, Aufnahmegebühren, ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

§ 7    Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung,
  • der Vorstand.

§ 8    Mitgliederversammlung

  • Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben
    • Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
    • Entlastung des Vorstands,
    • (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
    • über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen,
    • die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.
  • Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs, einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
  • Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:
    • Bericht des Vorstands,
    • Bericht des Kassenprüfers,
    • Entlastung des Vorstands,
    • Wahl von zwei Kassenprüfer/innen, sofern sie ansteht.
    • Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvoranschlags für das laufende Geschäftsjahr
    • Festsetzung der Beiträge für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur Verabschiedung von Beitragsordnungen,
    • Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
  • Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern spätestens vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
    Spätere Anträge – auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge – müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
  • Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder, dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe, vom Vorstand verlangt wird.
  • Der/die Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter/innen leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter/in bestimmen.
    Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Monaten nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied sowie dem Protokollführer unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.

§ 9    Stimmrecht/Beschlussfähigkeit

  • Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder (aktive Mitglieder/Fördermitglieder) und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 16. Lebensjahrs eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.
  • Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  • Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
  • Abstimmungen in der Mitgliederversammlung sind nur dann schriftlich und geheim durchzuführen, wenn dies auf Verlangen eines teilnehmenden Mitgliedes ausdrücklich verlangt wird.
  • Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich, bei Zweckänderung des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung nicht erschienener Mitglieder ist schriftlich einzuholen.
  • Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt.

§10    Vorstand

  • Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:
    • ein / eine Vorsitzende/r
    • ein / eine stellvertretende/r Vorsitzende/r
    • ein / eine Schatzmeister/in
    • ein / eine Schriftführer/in
    • sowie bis zu fünf Beisitzer

    Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger im Amt.

  • Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung einsetzen.
  • Vorstand im Sinn des § 26 BGB sind der/die erste Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Schatzmeister/in und der/die Schriftführer/in. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  • Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind oder einer Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  • Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
  • Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

§11    Kassenprüfer

Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren zu wählen.

Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Kalenderjahrs festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§12    Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Eisenberg, die es ausschließlich zum Erhalt der Burgruine zu verwenden hat.

§13    Liquidatoren

Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abweichend beschließt.

Beitragsordnung

  • Diese Beitragsordnung ist gültig bis eine neue von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
  • Es gibt folgende Mitgliedsbeiträge:
    a. Regelbeitrag15,00 € jährlich
    b. Familienbeitrag25,00 € jährlich
    c. Förderbeitrag…….. € jährlich
  • Die Mitgliedsbeiträge werden per Einzugsermächtigung abgebucht.
  • Der Jahresbeitrag, sowie alle weiteren Jahresbeiträge werden jeweils am 1. Werktag im Januar eines Jahres, bis auf Wiederruf von dem angegebenen Konto des Mitglieds abgebucht.
  • Sollte die Mitgliedschaft unter dem Jahr erfolgen, so wird der Jahresbeitrag anteilig bis zum Ende des Jahres erhoben und am 1. Werktag des Monats nach dem Beitrittsmonat abgebucht. Für die weiteren Jahresbeiträge gilt Punkt 4.

Dieses Gedicht stammt aus einer alten Sage, welche sich auf das Geschlecht des Grafen Ebertstein beziehen.

WEITER ZUR SAGE
SAGE

Eine Sage bezieht sich auf die Zeit Kaisers Otto l. Nachdem er im lotharingischen Kriege im Jahr 938 Straßburg belagert und eingenommen hatte, wandte er sich gegen Eberstein, weil die Grafen mit des Kaisers Feinden verbündet waren, und hielt die Veste Ebersteinburg drei Jahre eingeschlossen, ohne sie zu bekommen. Da sann er auf List und schrieb ein Turnier nach Speier aus mit freiem Geleit für Jedermann.

Die Grafen von Eberstein stellten sich ein. Es waren drei Brüder, welche bisher ihre Veste vertheidigt hatten. Während ihrer Abwesenheit gedachte der Kaiser durch einen erneuerten Angriff der langen Belagerung ein Ende zu machen. Da wurde der jüngste der Brüder beim nächtlichen Fackeltanze von des Kaisers Tochter gewarnt und ihm das Vorhaben desselben verrathen.

Die Brüder entwichen sogleich, nachdem sie, um die Feinde sicher zu machen, für den folgenden Tag einen Turnierpreis ausgesetzt hatten. Sie langten noch zur rechten Zeit auf Ebersteinburg an, schlugen den Sturm ab, und bei einer folgenden Unterhandlung täuschten sie die Feinde über ihre Vorräthe an Lebensmitteln, indem sie Fässer mit doppelten Böden bereiteten und eine dünne Lage Frucht über Haufen alter Hülsen und Spreu schütteten.

Die Fehde wurde darauf verglichen; der Kaiser gab dem Jüngsten der drei Brüder, Eberhard, das Fräulein, welche ihn gewarnt hatte, zur Gemahlin, und hielt ihnen ein glänzendes Hochzeitsfest.

Die wunderliebliche Sage begeisterte unsern großen Uhlland zu dem herrlichen Gedichte, das hier sowohl seines schönen, als humoristischen Inhaltes wegen, Platz finden möge:

Zu Speier: im Saale, da hebt sich ein Klingen,
Mit Fackeln und Kerzen ein Tanzen und Springen.
Graf Eberstein
Führet den Reihn
Mit des Kaisers holdseligem Töchterlein.
Und als er sie schwingt nun in lustigem Reigen,
Da flüstert sie leise, sie kann’s nicht verschweigen:
Graf Ebersiein,
Hüte Dich fein,
Heute Nacht wird dein Schlößlein gefährdet seyn.
Ei! denket der Graf, Euer Kaiserlich Gnaden,
So? habt Ihr mich darum zum Tanze geladen!
Er sucht sein Roß,
Läßt seinen Troß,
Und jaget nach seinem gefährdeten Schloß.
Um Ebersteins Veste, da wimmelts von Streitern,
Sie schleichen im Nebel mit Haken und Leitern.
Graf Eberstein
Grüßet sie fein,
Er wirft sie vom Wall in die Gräben hinein.
Als nun der Kaiser am Morgen gekommen,
Da meint er, es seye die Burg schon genommen.
Doch auf dem Wall
Da tanzen mit Schall
Der Graf und seine Gewappneten all.
Herr Kaiser! befchleicht Ihr ein andermal Schlösser,
Thut’s Noth, Ihr versteht auf’s Tanzen Euch besser,
Euer Töchterlein
Tanzet so fein,
Dem soll meine Veste geöffnet seyn.

Im Schlosse des Grafen, da hebt sich ein Klingen,
Mit Fackeln und Kerzen ein Tanzen und Springen.
Graf Eberstein
Führet den Reihn
Mit des Kaisers holdseligem Töchterlein.
Und als er sie schwingt nun im bräutlichen Reigen,
Da flüstert er leise, nicht kann er’s verschweigen:
Schön Jungfräulein
Hüte Dich fein,
Heute Nacht wird ein Schlößlein gefährdet seyn.